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Unser CO2-Fußabdruck

Was ist der CO2-Fußabdruck?

Der Kohlenstoff-Fußabdruck ist die Gesamtheit der Treibhausgasemissionen (THG), die direkt oder indirekt von einer Person oder Organisation bei der Produktion von Gütern verursacht werden. Er wird meist als Kohlendioxid (CO2)-Äquivalent oder in Tonnen CO2 ausgedrückt.

Andere Treibhausgase (GHG), die Ozon abbauen können, wie z.B. Methan, können ebenfalls durch menschliche Aktivitäten emittiert werden. Andere Treibhausgase werden bei der Bestimmung des Kohlenstoff-Fußabdrucks berücksichtigt. Sie werden in eine Menge CO2 umgewandelt und als CO2-Äquivalent bezeichnet - eine Menge CO2, die die gleichen Auswirkungen auf die globale Erwärmung haben würde wie die Treibhausgase.

 

Der Zweck, der Standard und die Schritte der Fußabdruckstudie

Die Orthex-Gruppe hat beschlossen, eine Studie durchzuführen, um den Fußabdruck ihrer Betriebe und Produkte zu analysieren. Das Hauptziel ist es, zu verstehen, wie der CO2-Fußabdruck aktiv reduziert werden kann.

Die Studie wurde in Übereinstimmung mit der Norm PAS 2050 erstellt, einer weit verbreiteten Spezifikation, die eine Methode zur Bewertung der Lebenszyklustreibhausgasemissionen (THG) von Gütern und Dienstleistungen bietet.

Das Projekt wurde in eine Reihe von Schritten unterteilt:

1. Scoping (einschließlich Scope 1 und Scope 2)

2. Sammlung von Daten

3. Fußabdruck-Berechnungen

4. Interpretation der Fußabdruckergebnisse und Fahrtenreduzierung

5. Verifizierung der Ergebnisse durch einen unabhängigen Experten (Gaia Consulting Oy)

 

In die Studie einbezogene Produkte

Die Berechnung quantifiziert den Kohlenstoff-Fußabdruck von:

- Lunchboxen und Aufbewahrungsbehälter für Lebensmittel (PP+LLDP und BIO) mit 0,8 L Fassungsvermögen, hergestellt von der Orthex-Gruppe in Lohja, Finnland;

- SmartStore 15 Aufbewahrungsbox (Recycling und Classic), hergestellt von der Orthex Group in Tinsgsryd, Schweden;

- Küchenutensilien, 7 Sorten (Polyamid und BIO-Polyamid), hergestellt von der Orthex Group in Gnosjö, Schweden.

 

LCA-Methodik (Lebenszyklus-Analyse)

Die Umweltbilanz verschiedener Produkte wurde mit der Methode der Lebenszyklusbewertung (LCA) bewertet. Die Lebenszyklusbewertung (LCA) ist der Leitfaden zur Schätzung des CO2-Fußabdrucks eines jeden Produkts auf der Grundlage von LCA-defined Stufen, die aufeinander folgen und miteinander verbunden sind. Die LCA-Stufen sind Rohstoffgewinnung, Herstellung, Vertrieb, Verwendung und die finale Entsorgung.

Die Schätzung des CO2-Fußabdrucks (CF) von Produkten erfordert einen umfassenden mehrdimensionalen Ansatz, der jede Phase der Treibhausgasemissionen eines Produkts von der Wiege bis zur Bahre umfasst. Diese Berechnung wurde zu einem Vergleichszweck durchgeführt, bei dem einige der Stufen ausgeschlossen sind. Der Grund für den Ausschluss ist, dass einige der Stufen mit genau der gleichen Menge an Emissionen beitragen und daher den Vergleich nicht beeinflussen. Ausgeschlossene Stufen sind: Rohstoffverpackung, Etikettierung, Verpackung, Vertrieb und die Nutzungsphase.

 

Ergebnisse

Basierend auf der Berechnung der Emissionen aus den GastroMax-Lebensmittelvorratsbehältern* ist der CO2-Fußabdruck des Behälters aus biobasiertem Kunststoff aus Zuckerrohr im Vergleich zu dem aus fossilem Kunststoff um mehr als 80% reduziert.

Der CO2-Fußabdruck der biobasierten GastroMax-Küchenhelfer** aus biobasiertem Polyamid auf Rizinusölbasis, ist um mehr als 50% reduziert im Vergleich zu dem aus PA auf fossiler Basis.  

Der CO2-Fußabdruck der SmartStore 15-Box*** aus recyceltem Material (Post-Consumer-Kunststoffabfälle) ist bis zu 60% geringer als derjenige aus fossilem Kunststoff.

 

Das Rohmaterial hat den größten Einfluss auf den CO2-Fußabdruck der Produkte. Daher ist es zunehmend wichtig, mehr recycelte und biobasierte Materialien in der Produktion zu verwenden, um den Kohlenstoff-Fußabdruck der Produkte zu reduzieren. Dies ist ein Schlüsselziel unserer Strategie. Im Jahr 2020 wollen wir 20 % unserer Produkte aus diesen Rohstoffen herstellen. Für Unternehmen und Verbraucher ist es sehr wichtig, den gesamten Kunststoff, den sie verwenden, zu recyceln, da er als Rohstoff für neue Produkte vielfach wiederverwendet werden kann.

Die zweitgrößte Auswirkung auf die Menge des Kohlenstoff-Fußabdrucks ist die bei der Produktion verwendete Elektrizität. Orthex investiert kontinuierlich in neue Maschinen, die weniger Strom verbrauchen, und Orthex wird im Laufe des Jahres 2020 dazu übergehen, nur noch grünen Strom zu verwenden. Die drittgrößte Auswirkung hat der Verkehrssektor. Orthex konzentriert sich auf die Umwelteffizienz bei der Gestaltung, der Logistik und der Verpackung von Produkten und Waren.  

Alle Produkte der Orthex-Gruppe sind langlebig und für den langfristigen Gebrauch gemacht. Am Ende ihres Lebenszyklus können die Produkte recycelt und das Rohmaterial für neue Produkte wiederverwendet werden.

 

*Die Rohmaterialdaten für Zuckerrohr-PE basieren auf den verifizierten Berechnungen des Lieferanten.

** Die Ergebnisse sind vorläufig und basieren auf einer Testproduktion.

*** Die Studie verwendet Sekundärdaten für das Rohmaterial der SmartStore Recycled Box. Primäre Daten waren für die Berechnungen nicht verfügbar.